GRÜNE empört über Kurswechsel beim Tierheim-Neubau
Ludwig: „Baudezernent Grothe sabotiert gültige Beschlüsse!“
Die Hagener GRÜNEN sind empört über den Kurswechsel der Stadtspitze beim Tierheimneubau. „Die jüngsten Aussagen des Stadtbaurats widersprechen allem, was bisher gemeinschaftlich beschlossen worden ist“, ärgert sich Fraktionssprecher Rüdiger Ludwig.
„In allen Beschlüssen war bisher von 19.000 Quadratmetern Fläche die Rede, die für das Tierheim und damit zusammenhängende Nutzungen zur Verfügung stehen sollten. Auf dieser Basis sind die Gebäude und auch die Kosten geplant worden. Die erheblichen Spendensummen, die von engagierten Privatleuten beigebracht werden, haben sich ebenfalls auf die Gesamtplanung bezogen, die bisher von Allen akzeptiert worden war. Wenn Herr Grothe nun so tut, als habe er erst jetzt gemerkt, dass auf dem Gelände alte Gebäudeteile stehen, für deren Abräumung auch Geld in die Hand genommen werden muss, kann das nur zwei Gründe haben:
Entweder er und seine Fachverwaltung waren nicht in der Lage, sich selbst und den Rat vor Planungsbeginn sachgerecht zu informieren. Das wäre ein derart offenkundiger Fall von Inkompetenz, dass die Schuhe eines Baudezernenten für diesen Herrn wohl eine Nummer zu groß sind.
Oder dahinter steckt Grothes wirre und mit niemandem abgesprochene Idee, die Tierheimflächen für andere Nutzungen zu öffnen und zum Beispiel das Obdachlosenasyl dorthin zu verlagern. Mit diesem gezielten Alleingang schafft es der Baudezernent, einem der schwierigsten Investitionsprojekte der Stadt auf der Zielgeraden die Beine wegzuschlagen. Immerhin müssen hier zeitnah Fördermittel aus dem Konjunkturpaket verbaut werden, die der Stadt sonst verloren gehen. Dezernent Grothe verletzt geltende Beschlüsse, düpiert Stadtführung und Politik und dreht den engagierten Tierschützern eine lange Nase. Ein derartiges Verhalten kann ich nur als Sabotage bezeichnen!“








