GRÜNE für moderate Eintrittspreise im Museumsquartier

Riechel: „Die Hürde darf nicht zu hoch liegen.“

Auf ihrer gestrigen Fraktionssitzung haben sich die Hagener GRÜNEN einhellig für die von der Verwaltung vorgeschlagene Preisstruktur für die Hagener Kunstmuseen ausgesprochen. Damit lehnen sie einen Vorschlag der SPD-Fraktion ab. Diese hatte im letzten Haupt- und Finanzausschuss angeregt, die Eintrittspreise auf 9 Euro pro Eintrittskarte statt der vorgesehenen 6 Euro festzulegen. Die Preise für Familien- bzw. Jahreskarten sollten analog deutlich höher angesetzt werden als von der Verwaltung vorgeschlagen.

Der grüne OB-Kandidat, Fraktionssprecher Joachim Riechel, sagt dazu:

„Auch wenn wir mit Schumacher- und Karl-Ernst-Osthaus Museum zukünftig ein bedeutendes und vorzeigbares Museumsquartier präsentieren können: Sowohl die Ausstellungsfläche als auch die Prominenz der gezeigten Werke verbieten einen Vergleich mit international renommierten Häusern wie z.B. dem Museum Ludwig in Köln. Dort können Besucher auf einer weit größeren Ausstellungsfläche einen Querschnitt der bedeutendsten internationalen zeitgenössischen Künstler sehen, - und das zu einem deutlich niedrigeren Preis, als ihn die SPD für die Hagener Museen vorschlägt.

Ich meine, die Hürde darf nicht zu hoch liegen, damit das neue Hagener Kunstquartier auch von einer breiten Öffentlichkeit in Hagen und außerhalb angenommen wird.

Der zusätzliche Deckungsbeitrag, der durch die von der SPD vorgeschlagene Preisstruktur zustande käme, ist vergleichsweise marginal, so dass wir dafür nicht riskieren sollten, Museumsgäste von einem Besuch abzuhalten.“

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