Ruth Sauerwein zum Thema Königsee
Der Königsee gehört zu Hohenlimburgs unendlichen Geschichten. Vor einem Jahr hat die Bezirksvertretung nach langen Debatten die jetzt geltende Umgestaltungsvariante beschlossen. Am 25. Oktober 2007 war der erste Spatenstich. Im Herbst hat die Bezirksvertretung zweimal ausgiebig das Thema behandelt und Auskunft der Verwaltung eingeholt. Dabei wurden auch einige Fragen beantwortet, die die Bürgerinitiative stellt. Zum Beispiel: Trocknet der Hüseckenteich aus? Antwort: Wegen der wasserreichen Umgebung hat der Hüseckenteich immer genug Wasserzufluss. Sollte er während der Umbauphase und einer lang anhaltenden Trockenphase wirklich mal vom Austrocknen bedroht sein, würde für Abhilfe gesorgt. Das Gewässer werde beobachtet.
Dass der Umbau so zögerlich anläuft, liegt vor allem daran, dass zwei Instanzen Herren des Verfahrens sind. Für die Renaturierung des Nahmer Baches und den Hüseckenteich ist die Stadtverwaltung in Hagen zuständig und die Genehmigung erteilt. Die Arbeiten (Herausnahme der Betonschalen aus dem Bach) durch den Werkhof haben bereits begonnen – allerdings behutsam, im Einklang mit dem Wetter, damit Natur nicht unnötig zerstört wird. Für die Umgestaltung der ehemaligen Seefläche in ein Biotop mit Wasserflächen liegt die Genehmigung bei der Bezirksregierung in Arnsberg. Dazu gehören die Abholzungsgenehmigung und der Nachweis von Ausgleichflächen. Die Anträge sind alle gestellt, aber noch nicht unterzeichnet. Als Bezirksvertreterin kann ich nur an Arnsberg appellieren, hier endlich zu handeln. Auch bei den hier anstehenden Baumaßnahmen wird es darum gehen, so schonend wie möglich vorzugehen und so wenig wie möglich Natur zu schädigen.
Der Kinderspielplatz ist Teil der Planung, wie immer wieder in der Bezirksvertretung beschlossen wurde. Allerdings soll es kein Spielplatz im herkömmlichen Sinne sein, sondern er soll ein Platz sein, an dem Kinder Natur erleben können und ihre Phantasie ausleben können, ein Anliegen, dass immer wichtiger wird, wie viele Erfahrungen zeigen. Die genaue Planung wird sicher noch diskutiert werden.
Das Pumpenhäuschen wird abgerissen, das ist beschlossen. Das Quellgebäude gehört der Mark E, hier ist sie der Ansprechpartner. Für den Lehrpfad rund um das Gelände sucht die Verwaltung noch Sponsoren.









