LeserInnenbriefe Ratsfraktion
Jörg Fritzsche, kulturpolitischer Sprecher der Hagener GRÜNEN, zum angedrohten Kunstverkauf aus dem Hohenhof
Verfasst von Ratsfraktion am 14. Dezember 2011 - 17:04.Nein, der Verkauf städtischer Kunst darf keine Option zur Haushaltssanierung sein, und ich bin schockiert, dass die Kommentatoren der heimischen Presse dies mehr oder weniger für vertretbar halten. Was hier geschehen soll, ist ein Tabubruch erster Güte: Der als Gesamtkunstwerk konzipierte Hohenhof wird zerschlagen, und dies auf Zuruf. Kunst in öffentlichem Besitz ist aber kein Steinbruch, aus dem sich interessierte Privatleute die schönsten Rosinen herauspicken können. Kunst, die so veräußert wird, ist der Öffentlichkeit dauerhaft entzogen. Bestes Beispiel ist das Bild von Gerhard Richter, das die Stadt Hagen im Jahr 1998 versteigern ließ. Es verschwand auf Nimmerwiedersehen in einer Schweizer Privatsammlung.
23.09.2010: Ratsfrau Benedikta Buddeberg zur WP-Berichterstattung über die Bürgerversammlung zum Kürzungspaket in Hohenlimburg
Verfasst von Ratsfraktion am 23. September 2010 - 9:58.Als ich den Kommentar von Herrn Weiske las, musste ich mir doch ein wenig die Augen reiben und fragte mich, ob ich vielleicht auf einer anderen Veranstaltung war als er. Da ich mich auf dem Foto wiederfand, war es wohl doch die gleiche. Überrascht bin ich allerdings von der optimistischen Einschätzung, die Oberbürgermeister-Tournee habe in Hohenlimburg eine Akzeptanz hervorgerufen. Das kann ich so nicht sehen. An den Plakaten, auf denen man Maßnahmen mit Punkten bewerten konnte, war ein deutliches Votum gegen fast alle Vorschläge abzulesen. Interessant für mich war die relativ große Bereitschaft, Gebühren- und Bußgelderhöhungen zu akzeptieren, was ja darauf hindeutet, dass Bürger durchaus bereit sind, ihren Teil zu leisten.
23.09.2010: Fraktionsgeschäftsführer Hubertus Wolzenburg zur "Guten Morgen"-Glosse im Lokalteil der WP vom 22.09.2010
Verfasst von Ratsfraktion am 23. September 2010 - 9:37.Wenn Grüne im Rat nachfragen, warum ein 16 Jahre alter Beschluss, bei
Sitzungen nur noch fair gehandelten Kaffee auszuschenken, ohne Information
an das beschließende Gremium nicht mehr umgesetzt wird, ist das der WP
eine ironische Glosse wert, - übrigens in der gleichen Ausgabe, die drei
Seiten weiter hinten das Hohelied des fairen Handels singt. Man muss wohl
immer wieder erklären: Es geht darum, ob ein in großen Mengen eingekauftes
Produkt des täglichen Bedarfs unter menschenwürdigen Bedingungen und zu
kostendeckenden Preisen produziert wird oder nicht. Eine Mehrheit des
Rates war sich im Jahr 1994 einig, dass die Marktmacht der Stadt für den
17.09.2010: Fraktionssprecher Joachim Riechel zur WR-Berichterstattung über die Einbringung des Kürzungspakets
Verfasst von Ratsfraktion am 17. September 2010 - 13:26.Die Westfälische Rundschau bemängelt in ihrer Berichterstattung zur gestrigen Einbringung des Kürzungspakets, es habe von keiner Ratsfraktion eine grundsätzliche erste Einschätzung des Maßnahmenbündels gegeben. Dieses Versäumnis hole ich für die GRÜNE Fraktion gerne nach, obwohl ich mich schon frage, welcher Ratssitzung der Korrespondent beigewohnt hat: Von einer Gelegenheit, nach dem Vortrag des OB das Wort zu ergreifen, hat zumindest meine Fraktion nichts bemerkt.
25.11.2009: Ratsfrau Barbara Richter zum WP- und WR-Beitrag "Wenn schon nicht Jamaika, dann eben Honduras..."
Verfasst von Gast am 25. November 2009 - 17:43.24.04.2009: Hildegund Kingreen zum WP-Bericht „Theater wird zur Gastspielbühne degradiert“
Verfasst von Gast am 24. April 2009 - 13:00.Es ist richtig und wichtig, wenn die Arnsberger Pläne für einen kompletten Kultur-Kahlschlag frühzeitig in die öffentliche Diskussion gelangen. Insofern ist der WP zu danken, auch wenn ich als Ratsmitglied empört feststellen muss, dass sowohl die Debatten der „Zukunftskommission“ als auch das zweite Actori - Gutachten zuerst in der Presse auftauchen, bevor im politischen Raum irgendjemand informiert wird.
Luftreinhalteplan 2008: GRÜNER Umweltpolitiker Warmeling nimmt Stellung
Verfasst von Ratsfraktion am 14. April 2009 - 15:14.Datei im Anhang: Der umweltpolitische Sprecher der Hagener GRÜNEN, Antonius Warmeling, nimmt Stellung zur Berichterstattung der WR vom 07.04.2009. Dort wurde berichtet, dass in der Hagener Innenstadt die Feinstaubwerte im Jahr 2008 die Grenzwerte nur an wenigen Tagen überschritten haben, die Stickoxide und andere Luftschadstoffe jedoch regelmäßige Überschreitungen aufweisen. Warmeling begründet, warum der Hagener Luftreinhalteplan weiterhin unzureichend ist und fordert die Umweltzone.
18.03.2009 Ruth Sauerwein zur Werbekampagne "Lebendiges Hagen"
Verfasst von Gast am 18. März 2009 - 12:58.Seit einigen Tagen verfolgt mich ein sehr auffälliges Plakat: Blauer Himmel, gelbe Luftballons und der Slogan „Hagen macht Laune“ mit dem Motto „Lebendiges Hagen“. Dieses Plakat verursacht bei mir ausgesprochen schlechte Laune. Ich fühle mich verhöhnt, denn es widerspricht dem, was ich erlebe.









