LeserInnenbriefe KV

KV-Sprecher Jürgen Klippert: Nach Griechenland jetzt auch Hagen zum Plündern freigegeben?

Das ist mal prompt reagiert: Das Auktionshaus Christie’s pfeift, und OB
Dehm bringt brav das Stöckchen. Niemand hat einen Verkauf beschlossen;
die Denkmalbehörde verbietet´s sogar, aber das 10-Millionen-Bild wird
vorsichtshalber schon mal abholbereit eingetütet und abtransportiert.
Grund dafür ist ja angeblich nur die fehlende Versicherung. Und was ist
mit den übrigen Exponaten im Hohenhof? Die sind dann ja offenbar auch
nicht versichert. Sind die alle nichts wert, oder gilt der vorauseilende
Verpackungsservice nur für öffentlichen Besitz, auf den bereits ein
solventer Kunde ein Auge geworfen hat? Anscheinend sind wir jetzt

Jürgen Klippert zur Diskussion über einen Verkauf der HaGeWe

Eine erneute Diskussion über einen Verkauf der HaGeWe ist absolut überflüssig

Mit starkem Befremden nehme ich zur Kenntnis, dass der einstimmige Ratsbeschluss aus dem Jahr 2002 zum Erhalt der HaGeWe nun offenbar doch erneut diskutiert werden soll, obwohl sich an der Ausgangslage seitdem nichts Relevantes geändert hat. Es gibt keinerlei neue Argumente, die eine Diskussion über eine Veräußerung der HaGeWe und die damit zwangsläufig einhergehende Verunsicherung der MieterInnen und Beschäftigten der HaGeWe rechtfertigen könnten. Eine sogenannte „freundliche Übernahme“ der HaGeWe auch durch eine Genossenschaft ist in jeglicher Hinsicht völlig inakzeptabel.

15.05.2009: Benedikta Buddeberg zum Bahnhofsumfeld in Hohenlimburg

Der Bahnhofsbereich in Hohenlimburg soll neu gestaltet werden. Zwei Modelle wurden vorgestellt, es gab ein eindeutiges Votum der Bezirksvertretung. Bürger meldeten sich zu Wort und auch Herr Bremshey kommentierte entsprechend.

14.05.2009: Benedikta Buddeberg: Ehrenamt hinderlich beim Arbeitslosengeld

In der von den Medien ausgerufenen „Woche des Ehrenamts“ mit Prominenten auf Plakatwänden, ist dieser Artikel besonders bemerkenswert. Was erwartet man denn von Arbeitssuchenden in der heutigen Zeit? Sollten sie nicht verantwortungsbewusst, arbeitsbereit, zuverlässig und teamfähig sein? Solche Kompetenzen werden im Ehrenamt gefordert. Mit dem Innehaben eines Ehrenamts stellt der Einzelne sogar unter Beweis, dass er nicht nur willig, sondern auch in der Lage ist, seine Fähigkeiten zielorientiert und Gewinn bringend für die Gesellschaft einzusetzen. Eigentlich sollte man meinen, dass potentielle Arbeitgeber sich nach solchen Menschen reißen.

18.03.2009 Ruth Sauerwein zur Werbekampagne "Lebendiges Hagen"

Seit einigen Tagen verfolgt mich ein sehr auffälliges Plakat: Blauer Himmel, gelbe Luftballons und der Slogan „Hagen macht Laune“ mit dem Motto „Lebendiges Hagen“. Dieses Plakat verursacht bei mir ausgesprochen schlechte Laune. Ich fühle mich verhöhnt, denn es widerspricht dem, was ich erlebe.

Jürgen Klippert zum Artikel „Dinslakens Kämmerer Jörg Dehm gilt als harter Sanierer“ in der Westfalenpost Hagen vom 28.10.2008

Von hellseherischen Fähigkeiten überrascht

Die Entscheidung der Basis nicht vorwegnehmen

Mich überrascht die Westfalenpost-Aussage, die Hagener Grünen würden auf einen eigenen Kandidaten bzw. eine eigene Kandidatin verzichten, wenn sich der CDU-Kandidat als für die Grünen wählbar erweise.

Offenbar weiß Herr Weiske sogar mehr als der Kreisverbandsvorstand: Bei uns entscheidet über solche Fragen nämlich einzig und allein die Mitgliederversammlung, und die hat sich noch nicht mit dem Thema befasst. Da bei uns Hagener Grünen Basisdemokratie ernst genommen wird, ist es auch nicht üblich, derartige Entscheidungen im Vorstand vorweg zu nehmen und nur vom Parteivolk abnicken zu lassen.

Tobias Kramer zur Aussage von Ex-Kämmerin Grehling im Derivatstreit

Bezug: WP-Artikel „Kämmerin ohne Kenntnis“ vom 5.7.2008
Hagens Ex-Kämmerin Grehling wirft ein Schlaglicht auf die Leichtfertigkeit, mit der weitreichende finanzielle Entscheidungen in dieser Stadt getroffen werden: Sie will die Unterlagen, in denen die Deutsche Bank vor dem unbegrenzten Risiko der Derivatgeschäfte gewarnt hat, vor Vertragsabschluss schlicht nicht gekannt haben und hat ebenfalls nicht gemerkt, dass die Bank ihr Finanzprodukt als Verkäufer in eigener Sache angepriesen hat und nicht als Berater für die Stadt.

Barbara Richter zum Leserbrief „Feinstaub-Kommentar aus anderer Perspektive“ von Susanne Prior, WR vom 12.01.2008

Frau Prior findet es „radikal, zynisch, egoistisch und gemein“, wenn ein WR-Kommentar darauf hinweist, dass die katastrophalen Feinstaub- und Schadstoffwerte in der Hagener Innenstadt die Folge des Autoverkehrs sind und Maßnahmen dagegen in Zukunft unerlässlich sein werden. Die Liebeserklärung ans alte Möhrchen wiegt offenbar schwerer als die Tatsache, das eine Begrenzung der Feinstaub-Emissionen dem Gesundheitsschutz der Bevölkerung dient.

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